Palmen pflegen
Palmen bringen Urlaubsgefühl in jeden Raum. Die meisten Zimmerpalmen sind einfach und wachsen langsam. Goldfruchtpalme, Kentia und Bergpalme sind gute Wahl. Sie lieben beständige Bedingungen und mögen es nicht, wenn man sie ständig umstellt.
Licht
Die meisten Palmen bevorzugen helles indirektes Licht. Viele kommen mit Halbschatten zurecht, wachsen dort aber langsamer. Starke Mittagssonne kann die Wedel verbrennen. Dreh den Topf alle paar Wochen eine Vierteldrehung, damit die Krone gleichmäßig wächst.
Wasser, Erde und Dünger
Gieße in der Wachstumszeit wöchentlich. Lass die oberen Zentimeter der Erde zwischen zwei Wassergaben abtrocknen. Palmen mögen keine nassen Füße. Leere deshalb nach dem Gießen den Untersetzer. Nimm durchlässige Erde, am besten Palmenerde. Der Topf braucht Abzugslöcher. Palmen stehen gern etwas eng im Topf. Umtopfen musst du nur alle zwei bis drei Jahre. Dünge von Frühling bis Spätsommer einmal im Monat mit verdünntem Flüssigdünger. Im Winter wird nicht gedüngt.
Häufige Probleme
- Braune Spitzen: trockene Luft oder sehr hartes Leitungswasser. Besprühe die Pflanze ab und zu und probiere Regenwasser. Schneide nur den braunen Teil ab.
- Gelbe untere Wedel: meist sterben alte Wedel ab. Werden viele gelb, prüfe, ob du zu viel gießt.
- Braune Wedel und weicher Stammfuß: Wurzelfäule durch nasse Erde. Lass die Erde trocknen und verbessere den Abfluss.
- Feine Gespinste und gesprenkelte Blätter: Spinnmilben. Wische die Blätter ab, dusche die Pflanze und erhöhe die Luftfeuchtigkeit.
Tipp für die Jahreszeit
Heizungsluft belastet Palmen im Winter. Halte sie von Heizkörpern und kalten Fenstern fern. Gieße weniger, aber lass den Wurzelballen nie ganz austrocknen. Wische die Wedel mit einem feuchten Tuch ab, damit sie das schwache Winterlicht nutzen können.